Hurrikan “Isaias” vor Florida: Notstand und Plan B für SpaceX

In den USA bedroht Hurrikan “Isaias” die Ostküste Floridas, in Teilen gilt dort bereits der Notstand. Wegen der geplanten Rückkehr der ISS-Astronauten beobachtet auch die NASA die Sturmentwicklung genau.

Noch hat er Stärke 1: Wirbelsturm “Isaias”. Trotzdem hat die US-Wetterbehörde eine Hurrikanwarnung für die Ostküste Floridas erlassen. Die Regierung des Bundesstaates rief zudem sicherheitshalber den Notstand für Teile seiner Atlantikküste aus. Der Wirbelsturm nähert sich den USA aus Richtung der Bahamas und soll in den nächsten 24 Stunden nah an Florida vorbeiziehen. Vor der Küste soll er dann nach Nordosten abdrehen und sich dort abschwächen.

Der Wetterprognose nach wird “Isaias” also nicht direkt aufs Festland treffen – doch an der Küste muss mit Flutwellen, Überschwemmungen und Sturmböen gerechnet werden. Gouverneur Ron DeSantis rief die Anwohner betroffener Gebiete auf, sich mit dem Nötigsten einzudecken, um für sieben Tage versorgt zu sein: Wasser, Lebensmittel, Medikamente. Auch zu Stromausfällen könne es kommen. Der ausgerufene Notstand stattet die Regierung des Bundesstaates mit mehr Befugnissen aus – schon im Vorfeld des Sturms.

“Isaias” richtete Schäden in der Karibik an

In der Dominikanischen Republik kam durch den Sturm mindestens ein Mensch ums Leben, Flüsse traten über die Ufer. Auch Puerto Rico wurde getroffen. Dort gab es Überschwemmungen, Bäume und Stromleitungen stürzten um, Tausende Menschen waren zwischenzeitlich ohne Strom. Auf den Bahamas lockerte die Regierung vor dem Eintreffen des Sturms vorübergehend die strikten Corona-Beschränkungen, damit die Menschen sich mit Vorräten eindecken konnten.

“Isaias” gefährdet SpaceX-Premiere

Auch wenn sich “Isaias” wohl abschwächen wird, kann er weiterhin für erhebliche Probleme sorgen – und zwar in der Raumfahrt. Denn möglicherweise kann die SpaceX-Raumkapsel, die noch heute Nacht mit zwei US-Astronauten von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde starten soll, nicht planmäßig zurückkehren. Nun prüft die NASA eine Verschiebung des Flugs.

“Wir haben keine Kontrolle über das Wetter”, konstatierte Astronaut Bob Behnken. Er und sein Kollege Doug Hurley waren die Ersten, die im Mai mit dem privaten Unternehmen SpaceX zur ISS geflogen waren, und sollten jetzt abermals eine Premiere feiern: die Landung mit der Raumkapsel des US-Konzerns. Jahrelang nämlich waren Raumfahrer mit russischen Sojus-Kapseln auf die Erde zurückgekehrt. Gut möglich, dass “Isaias” diese Premiere durcheinander wirbelt.



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Dominik

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