AS Rom sendet Hilfspakete an ältere Fans

Das Coronavirus hat auch den Sport fest im Griff. Noch ist völlig unklar, wann es in den großen europäischen Ligen weitergeht. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.

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Die Bundesliga pausiert, der Sport steht still. Grund ist das Coronavirus, dessen Verbreitung durch diese drastische Maßnahme eingedämmt werden soll. Im Newsblog von t-online.de gibt es alle wichtigen Informationen zu den neuesten Entwicklungen. Große Nachrichten werden separat behandelt.

++ Alle aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus im Sport ++

28. März: AS Rom sendet Hilfspakete an ältere Fans

Der italienische Erstligist AS Rom kümmert sich in Zeiten der Coronakrise um seine ältesten Anhänger. Jeder Dauerkarteninhaber im Alter von mindestens 75 Jahren erhielt am Samstag im Rahmen der Aktion “Roma Cares” ein Paket vom dreimaligen Meister, darin enthalten unter anderem: Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Olivenöl und Mineralwasser, außerdem Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken und Einweghandschuhe.

“Die ältesten Mitglieder unserer Gesellschaft sind im Moment besonders verwundbar, jedes Mal, wenn sie das Haus zum Einkaufen verlassen”, teilte der Klub mit: “Daher hat der Verein mit Unterstützung seiner Sponsoren vier Lastwagen durch die Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus geschickt.”

Der älteste Dauerkarteninhaber, Eliseo Lorenzetti, erhielt zudem ein von Roma-Stürmer Edin Dzeko (früher VfL Wolfsburg) signiertes Trikot. Lorenzetti kam im Jahr 1923 zur Welt, vier Jahre vor der Gründung des AS Rom.

27. März: Barca kürzt Stars das Gehalt

Nach dem Scheitern von Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht mit seinen Stars hat der FC Barcelona dem Team und vielen Mitarbeitern die Arbeitszeit und damit den Lohn gekürzt. Der spanische Fußballmeister begründete die Eingriffe in die Verträge mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Laut spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen. Zuvor hatte der Klub mit den Profis um Superstar Lionel Messi keine Einigung über eine freiwillige Gehaltskürzung erzielen können, wie spanische Medien berichteten.

Auch die spanische Liga hat wegen der Corona-Krise den Spielbetrieb vorläufig ausgesetzt. Zudem fehlen dem FC Barcelona die Einnahmen aus der Champions League, von Sponsoren und aus weiteren Quellen wie dem Vereinsmuseum, um sein teures Ensemble entlohnen zu können. Es wird erwartet, dass weitere spanische Erstligisten dem Beispiel des FC Barcelona folgen.

Barcelona: Alle Stars inklusive Messi bekommen das Gehalt gekürzt. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)Barcelona: Alle Stars inklusive Messi bekommen das Gehalt gekürzt. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

27. März: Mainz-Trainer: “Die Situation ist befremdlich. Der Tag hat eine ganz andere Taktung” 

In der Bundesliga ruht aktuell der Ball. Auch für Spieler und Trainer ist die Situation eine neue und ungewohnte. Daher sagte Mainz-Trainer Achim Baierlorzer nun in einem Interview mit der “Deutschen Presse-Agentur”: “Die Situation ist natürlich befremdlich. Man merkt, dass man zwangsweise entschleunigt. Der Tag hat eine ganz andere Taktung. Alles ist jetzt komplett anders.”

Weiter sagt er: “Aber man muss die Sache so nehmen, wie sie ist. Das alles Entscheidende ist, dass wir diese Krise allesamt gut überstehen, dass unsere Gesellschaft intakt bleibt und möglichst wenige Menschen durch das Coronavirus zu Tode kommen.”

Achim Baierlorzer: Der Bundesliga-Trainer spricht über die Veränderungen, die mit der Coronakrise einhergehen. (Quelle: imago images/HJS)Achim Baierlorzer: Der Bundesliga-Trainer spricht über die Veränderungen, die mit der Coronakrise einhergehen. (Quelle: HJS/imago images)

27. März: NFL-Klubs spenden mehr als 35 Millionen Dollar

Die NFL hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 35 Millionen Dollar (ca. 31,6 Millionen Euro) für von der Coronavirus-Pandemie betroffene Menschen gespendet. Das Geld, das von Spielern, Besitzern, Teams und der NFL-Stiftung kam, ging demnach an zahlreiche Hilfsorganisationen, darunter das Amerikanische Rote Kreuz und Dienste, die Menschen mit Essen versorgen. Zudem veröffentlichte die nordamerikanische Profiliga für American Football Videos von Mitgliedern aller 32 NFL-Mannschaften, die ihre Mitbürger aufforderten, zu Hause zu bleiben und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.26. März: Englischer Fußballverband annulliert Saison in unteren Ligen

Für die englischen Fußballklubs in der siebten Liga und den Spielklassen darunter ist die Saison wegen der Coronavirus-Pandemie mit sofortiger Wirkung beendet. Darauf verständigten sich der englische Fußballverband (FA) und das für die Wettbewerbe unterhalb der vierten Liga zuständige National League System (NLS), wie die FA mitteilte. In England ruht der Spielbetrieb derzeit wie in anderen europäischen Ländern komplett.

Alle bisherigen Ergebnisse der Spielzeit 2019/20 sollen in den betroffenen Wettbewerben annulliert werden. Es gibt weder Auf- noch Absteiger. Wie mit der fünften und sechsten Liga umgegangen wird, soll “sobald wie möglich” geklärt werden, hieß es. Bei den Frauen werden von der dritten bis siebten Liga alle Saisons beendet und ebenfalls die Ergebnisse annulliert. Welchen Einfluss das auf die Ligen eins bis drei hat, war zunächst noch offen.

26. März: Indy 500 wegen Corona-Krise verschoben

Das legendäre Autorennen Indy 500 kann wegen der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant am 24. Mai stattfinden. Die Veranstalter gaben eine Verschiebung der Veranstaltung mit traditionell mehreren 100.000 Besuchern auf dem Rundkurs in Indianapolis auf den 23. August bekannt. Das 500-Meilen-Rennen wird seit 1911 ausgerichtet. Es ist Teil der IndyCar-Serie, dem US-Pendant zur Formel 1.

26. März: Bayern-Star spendiert Corona-Helfern ein Essen

Byern-Star Thomas Müller setzt mit einer besonderen Aktion in Zeiten der Coronakrise ein Zeichen in seiner Heimatregion. Der 30-Jährige spendiert Personen, die mit ihrer Arbeit “das öffentliche Leben im Landkreis Weilheim hochhalten”, ein warmes Essen.

Interessierte können sich die Mahlzeit am Freitag und Samstag jeweils zwischen 12.00 und 19.00 Uhr in den Gaststätten “Alte Post” und “Neue Post” in Pähl abholen. Im erstgenannten Lokal gibt es Schweinebraten mit Kartoffelknödel, im anderen Schnitzel mit Kartoffelsalat – jeweils zum Mitnehmen.

“Wir befinden uns derzeit in einer Ausnahmesituation, wie es sie in den letzten 75 Jahren nicht gegeben hat”, sagte Müller: “Ich versuche, mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag für die Menschen in meiner Heimat zu erbringen, die derzeit für unsere Gesellschaft Großartiges leisten.”

Bundesliga: Bayern-Star Müller unterstützt Menschen, die sich im Kampf gegen das Coronavirus in seinem Landkreis einsetzen. (Quelle: imago images/ULMER Pressebildagentur)Bundesliga: Bayern-Star Müller unterstützt Menschen, die sich im Kampf gegen das Coronavirus in seinem Landkreis einsetzen. (Quelle: ULMER Pressebildagentur/imago images)

26. März: Formel 1-Mechaniker wieder zu Hause

Alle Mitglieder des McLaren-Rennstalls, die sich rund um die Absage des Formel-1-Saisonstarts wegen der Coronakrise in Australien in Quarantäne begeben hatten, sind wieder “sicher zu Hause” in Großbritannien angekommen. Das gab das Team am Donnerstag bekannt.

Insgesamt 16 Mitglieder des Traditionsrennstalls wurden auf Anweisung der australischen Behörden 14 Tage unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Mechaniker positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war. Drei Mitglieder des McLaren-Managements blieben ebenfalls in Australien, um die Betroffenen zu unterstützen.

26. März: PSG mit Sondertrikot um Krankenhaus-Personal zu unterstützen

Der französische Fußballklub Paris Saint-Germain will mit einer Trikotaktion Geld zur Unterstützung von Krankenhaus-Personal in der Hauptstadt sammeln. Zusammen mit seinem Ausrüster stellte PSG am Donnerstag das Oberteil mit dem Schriftzug “Tous Unis” (Alle Vereint) vor. 1500 Hemden wird es nur geben, zum Stückpreis von 175 Euro. PSG-Chef Nasser Al-Khelaifi kündigte weitere Aktionen in Kürze an.

26. März: Augsburg-Trainer Herrlich: “Sehe es als Chance, die Mannschaft in außergewöhnlichen Situation zu erleben”

Der neue Trainer Heiko Herrlich versucht beim Bundesligisten FC Augsburg das Positive aus der Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie zu ziehen. “Ich sehe es nun als Chance an, die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler in einer außergewöhnlichen Situation zu erleben und diese gemeinsam mit ihr zu meistern. Das ist eine Herausforderung für jeden von uns, die wir aber gemeinsam angehen”, sagte Herrlich der “Augsburger Allgemeinen”.

Der 48 Jahre alte Herrlich hatte am 10. März die Nachfolge von Martin Schmidt als FCA-Coach angetreten, war danach aber von der Corona-Krise gestoppt worden. Doch nun hat der FCA trotz Virus das Training wieder aufgenommen. Heiko Herrlich verteidigt das. “Jeder Fußballer möchte doch den Ball am Fuß haben und den Rasen spüren”, sagte Herrlich der Augsburger Allgemeinen. Der FCA berücksichtige laut Herrlich alle Sicherheitsmaßnahmen, so werden nur in kleinen Gruppen und ohne Zweikämpfe trainiert. 

26. März: Bremen-Geschäftsführer erwartet Umsatzeinbruch auf Transfermarkt

Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann erwartet wegen der Coronakrise einen deutlich eingeschränkten Transfermarkt in diesem Sommer. “Man muss kein Prophet sein, um zu sagen, dass die Umsätze auf dem Transfermarkt signifikant einbrechen werden”, sagte Baumann in einem Interview des vereinseigenen Werder-TV. “Die Umsätze in allen Ligen werden sich reduzieren, die Masse an Transfers wird es daher nicht geben.” Derzeit wisse kein Club, mit welchen Mitteln er für die neue Saison planen könne, weil überall unklar sei, ob und wie die Saisons zu Ende gespielt würden, sagte Baumann.

26. März: Kandidatenturnier der Schach-WM unterbrochen

Das Kandidatenturnier der Schach-Weltmeisterschaft im russischen Jekaterinburg ist wegen der Coronavirus-Pandemie gestoppt worden. Man könne die sichere und rechtzeitige Heimreise der Spieler und Vertreter nicht gewährleisten, teilte der internationale Schachverband (Fide) am Donnerstag mit. Die weiteren Runden sollten zu einem späteren Zeitpunkt mit dem jetzigen Spielstand fortgesetzt werden. Wann das sein soll, war zunächst nicht bekannt. Hintergrund ist die Entscheidung der russischen Regierung, wegen der Ausbreitung des Coronavirus keine Flüge ins Ausland mehr zu erlauben.

26. März: Bericht – Olympiade zwischen Wimbledon und US-Open 2021 möglich

Das Internationale Olympische Komitee arbeitet laut einem Medienbericht eng mit den internationalen Sport-Verbänden zusammen, um die Sommerspiele von Juli bis August 2021 in Tokio zu veranstalten. Wie die japanische Zeitung “Yomiuri” berichtet, hoffe der Vorsitzende des australischen Olympischen Komitees, John Coates, der auch Leiter der IOC-Koordinierungskommission für die Spiele in Tokio ist, auf eine Entscheidung innerhalb von vier Wochen. Coates sagt der Zeitung, die Spiele müssten zwischen den Tennismeisterschaften in Wimbledon, die am 10. Juli nächsten Jahres enden sollen, und den US Open im September stattfinden.

25. März: Viertligist verkauft 62.000 Tickets – trotz Corona-Krise

Fußball-Regionalligist Lok Leipzig hat mit seiner Spendenaktion “Leute, macht die Bude voll” den virtuellen Zuschauerrekord im Bruno-Plache-Stadion geknackt. Am Mittwochnachmittag waren bereits über 62.000 Tickets für ein imaginäres Spiel am 8. Mai gegen einen “unsichtbaren Gegner” verkauft worden. Die Tickets sind im Fanshop der Sachsen für jeweils einen Euro zu erwerben. Das Geld kommt dem Klub in Zeiten der Coronakrise zugute.

Der reale Zuschauerrekord im Plache-Stadion datiert aus dem Jahr 1955, als der SC Rotation Leipzig Bayern München vor 55.000 Zuschauern empfing. Lok ist mit dem Ziel in die Aktion gegangen, auch den Allzeit-Vereinsrekord aus dem Europapokalspiel gegen Girondins Bordeaux 1987 (120.000 Zuschauer) zu knacken. Dieses Spiel fand im damaligen Zentralstadion statt.

25. März: Basketball-Bundesliga pausiert mindestens bis 30. April – Abbruch keine Option

Die Basketball-Bundesliga (BBL) hofft weiter auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, pausiert aber vorerst mindestens bis zum 30. April. Das gab die Liga nach einer Sitzung aller Klubs am Mittwoch bekannt. Nach wie vor ist es das Ziel, die Saison zu beenden.

BBLGeschäftsführer Stefan Holz hatte sich schon vor dem Videomeeting im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sid klar in diese Richtung positioniert. Es gehe darum, “zu spielen, wenn es irgendwie geht”, sagte der 52-Jährige.

25. März: Fußball-Weltmeister Horst Eckel “total von der Umwelt abgeschottet”

Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, wird von seiner Familie in der aktuellen Corona-Krise besonders geschützt. “Wir haben die Eltern total von der Umwelt abgeschottet”, sagte Eckels Tochter Dagmar der “Bild”-Zeitung. Der 88 Jahre alte Eckel und seine Frau Hannelore leben im pfälzischen Vogelbach. “Der Papa fühlt sich fit, wird langsam ungeduldig. Nur daheim und das ohne Fußball. Aber er akzeptiert, dass es keine Alternative gibt, bis der Spuk vorbei ist”, sagte sie weiter.

Das Idol des 1. FC Kaiserslautern absolviert demnach Spaziergänge nur im Garten mit Abstand zur Straße. “Immer wieder wollen ihm Passanten die Hand drücken. Das ist zwar nett gemeint, aber im Moment lebensgefährlich”, sagte Dagmar Eckel. “Jetzt kann er nur noch aus einigen Metern winken.” Eckel gehörte zu jener legendären Nationalmannschaft um Kapitän Fritz Walter, die 1954 das “Wunder von Bern” schaffte. Der rechte Außenläufer bestritt 32 Länderspiele.

25. März: Tennis-Star Roger Federer spendet eine Million Schweizer Franken für Kampf gegen Corona

Tennis-Superstar Roger Federer folgt zahlreichen Sportgrößen und zeigt sich in der Coronakrise ebenfalls spendabel. Am Mittwoch teilte der Grand-Slam-Rekordsieger in den Sozialen Netzwerken mit, dass er zusammen mit seiner Ehefrau Mirka eine Million Franken (ca. 945.000 Euro) “für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz” spende.

“Dies sind herausfordernde Zeiten für uns alle und niemand sollte zurückgelassen werden”, schrieb der 38 Jahre alte Schweizer: “Unser Beitrag ist nur ein Anfang. Wir hoffen, dass sich andere anschließen, um noch mehr bedürftige Familien zu unterstützen. Gemeinsam können wir diese Krise überwinden!”

25. März: Hannovers Handballer verzichten auf Gehalt

Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf verzichten wegen der Auswirkungen der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Zudem hätten die Profis und auch alle anderen Mitarbeiter des Klubs in die “unvermeidliche Kurzarbeit eingewilligt”, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Bundesligisten. “Wir wollen den unausweichlichen Folgen der Corona-Krise gemeinschaftlich entgegentreten und sie so ausgewogen wie möglich auf alle Schultern verteilen”, sagte Geschäftsführer Eike Korsen.

“Es kann nur funktionieren, wenn jeder seinen Beitrag leistet”, sagte Kapitän Fabian Böhm. Die Handball-Bundesliga hat ihren Spielbetrieb derzeit bis zum 22. April ausgesetzt.

25. März: Boxen – Rückkampf zwischen Fury und Wilder verlegt

Der dritte Kampf zwischen dem englischen Box-Weltmeister Tyson Fury und dem entthronten US-Amerikaner Deontay Wilder fällt ebenfalls der Coronakrise zum Opfer. Der für den 18. Juli in Las Vegas angesetzte erneute Rückkampf wird verlegt und frühestens im Oktober ausgetragen, das sagte Promoter Bob Arum dem US-Portal ESPN am Dienstag.

“Wir konnten den beiden nicht garantieren, dass der Kampf an diesem Tag stattfindet”, sagte Arum: “Wo sollen sie dafür trainieren? Wie sollen wir Tickets verkaufen? Es macht auch keinen Sinn, den Kampf zu planen, wenn die Briten nicht mal anreisen können.”

Wilder (34) hatte seinen WBC-Titel am 22. Februar in der MGM Grand Garden Arena gegen Fury (31) durch technischen K.o. in der siebten Runde verloren. Das erste Duell im Dezember 2018 in Los Angeles war mit einem Remis zu Ende gegangen.

24. März, 22.25 Uhr: Spieler bei Gosens-Klub Bergamo positiv getestet

Torwart Marco Sportiello ist als erster Spieler von Atalanta Bergamo positiv auf den Coronavirus getestet worden. Der Kollege des deutschen Mittelfeldspielers Robin Gosens zeige keine Symptome, teilte der Club aus der italienischen Serie A mit.

Bergamo ist ein Zentrum der Pandemie in Italien mit zahlreichen Todesfällen. Die Spieler des Fußball-Clubs befinden sich noch bis Freitag in Quarantäne. Gosens hatte zuletzt von bedrückenden Szenen in der Stadt berichtet.

Der 27 Jahre alte Sportiello ist der insgesamt 16 infizierte Spieler der Serie A. Er stand beim 4:3-Sieg in Valencia im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League im Tor von Atalanta. Beim Kontrahenten wurde seither ein Drittel der Mannschaft und Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet.

24. März, 21.15 Uhr: Ex-Bayern-Trainer spendet eine Million Euro

Pep Guardiola beteiligt sich mit einer großzügigen Spende am Kampf gegen das Coronavirus in seiner spanischen Heimat. Der Teammanager des englischen Fußballmeisters Manchester City, Ex-Trainer von Bayern München, spendete laut Mitteilung vom Dienstag eine Million Euro an die in Barcelona ansässige Fundacio Angel Soler Daniel.

Die Stiftung wird davon medizinisches Material wie Schutzmasken und Beatmungsgeräte kaufen und den Krankenhäusern bereitstellen. In Spanien sind rund 40.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, es gab mehr als 2600 Tote.

24. März, 14.10 Uhr: FC Arsenal schnürt Solidaritäts-Paket

Premier-League-Klub FC Arsenal hat angesichts der Coronakrise ein Solidaritäts-Paket geschnürt, das diversen lokalen Einrichtungen zugute kommen soll. Das gab der Londoner Verein am Dienstag via Instagram bekannt. Unter anderem spendet der Klub 100.000 britische Pfund an Wohltätigkeitsorganisationen. Auch Schulen und Kindergärten sollen von den Geldern profitieren. 

24. März, 13.01 Uhr: Spieler und Trainer des VfL Bochum verzichten auf Gehalt

Die Spieler und das Trainerteam des Zweitligisten VfL Bochum werden bis zum 30. Juni angesichts der zu erwartenden finanziellen Einbußen aufgrund der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. Das teilten die Bochumer am Dienstag mit.

“Die Spieler und Trainer sind auf uns zugekommen und haben erklärt, dass sie sich solidarisch zeigen und freiwillig ihren Beitrag dazu leisten wollen, um den VfL in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen”, sagte der Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz und fügte an: “Selbstverständlich wird sich auch die Geschäftsführung dieser Aktion anschließen und ihren Teil dazu beitragen, dem VfL finanziell zu helfen.”

24. März, 8.04 Uhr: Australische Fußballliga verschiebt alle Spiele

Der australische Fußballverband FFA hat angekündigt, aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Endrunde die Spiele der A-League mit sofortiger Wirkung zu verschieben. Die am Dienstagmorgen veröffentlichte Entscheidung wurde getroffen, nachdem die australische Regierung strenge Maßnahmen zur Vermeidung sozialer Kontakte ergriffen hatte. Vier Staaten und Gebiete haben als Reaktion auf die Covid-19-Krankheit Grenzbeschränkungen eingeführt.

Die A-League ist der letzte australische Wettbewerb, der aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzt wurde. Noch am gestrigen Montag trafen in “Down Under” Fußballteams aufeinander, der Streamingdienst DAZN übertrug die Partien auch in Deutschland.

24. März: Bayern-Stars geben wohl ein Fünftel ihres Gehalts ab

In der Fußball-Bundesliga deutet sich bei Spielern und Funktionären große Bereitschaft zu einem partiellen Gehaltsverzicht an. Medienberichten zufolge haben sich alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat von Rekordmeister Bayern München bereit erklärt, wegen der Einschnitte aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 20 Prozent ihrer Bezüge zu verzichten. Dies berichtet die “Bild”-Zeitung.

Die Personalkosten beim FC Bayern in der Saison 2018/19 beliefen sich bei allen Beschäftigten auf 336,2 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 750,2 Millionen Euro.

Unter anderem die Spieler von Schalke 04 und Werder Bremen haben einen Gehaltsverzicht bereits selbst angeboten, auch bei Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund laufen demnach Gespräche.

24. März: DHB-Präsident verteidigt OPC-Chef Bach

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat sich im Zuge der Debatte um eine mögliche Olympia-Verschiebung hinter IOC-Präsident Thomas Bach gestellt. “Ich verstehe die mit der Diskussion verbundenen Emotionen, aber persönlich finde ich es falsch und fatal, wie die deutsche Öffentlichkeit derzeit mit IOC-Präsident Dr. Thomas Bach umgeht”, sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann der Deutschen Presse-Agentur. “Bach trägt nicht nur für Deutschland und Europa die Verantwortung, er ist als IOC-Präsident verantwortlich für den olympischen Sport der ganzen Welt.”

Das IOC hatte zuletzt eine Vier-Wochen-Frist bis zu einer endgültigen Entscheidung über einen Termin der bisher noch vom 24. Juli bis 9. August vorgesehenen Tokio-Spiele verkündet. Eine Verschiebung sollte aus DHB-Sicht kein Tabu sein. “Für eine Verschiebung der Olympischen Spiele sprechen die dramatische Lage zum Beispiel in Italien, die weitere weltweite Ausbreitung des Coronavirus und der Respekt im Umgang mit der Gesundheit von Teilnehmern und Zuschauern”, sagte Michelmann. Das müsse in Absprache mit den großen Weltverbänden lösbar sein. “Außerordentliche Umstände wie die Corona-Pandemie erfordern außerordentliche Maßnahmen.”

24. März: Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) hat seine Meinung geändert und nach einer Umfrage unter seinen Athletinnen und Athleten eine Verschiebung der Sommerspiele als “am vielversprechendsten” bezeichnet. Damit ist die Gruppe derjenigen, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie gegen die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele zum geplanten Termin in diesem Sommer ausgesprochen haben, am Montag (Ortszeit) um ein schwergewichtiges Mitglied gewachsen.

1.780 Sportlerinnen und Sportler haben nach USOPC-Angaben an einer Umfrage teilgenommen und ihre Sorgen in der derzeitigen Situation zum Ausdruck gebracht. Die wichtigste Schlussfolgerung sei, dass “selbst wenn die signifikanten Sorgen um die Gesundheit bis zum Sommer gelindert werden könnten, die enormen Unterbrechungen im Trainingsumfeld, bei Dopingkontrollen und den Qualifikationen in keinem zufriedenstellenden Maß überwunden werden können”, hieß es in der auf der Homepage veröffentlichten Stellungnahme. 

Zuvor hatten sich bereits die amerikanischen Verbände der Leichtathleten, Turner und Schwimmer für eine Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Noch am Freitag war das USOPC der IOC-Linie gefolgt und hatte gesagt, bis zu den Sommerspielen sei noch viel Zeit und es gebe keinen Grund jetzt schon über eine Verschiebung zu sprechen.

Die Entwicklungen vom 18.03. bis zum 23.03. finden Sie hier.
Die Entwicklungen vom 14.03. bis zum 18.03. finden Sie hier.


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Dominik

Hallo. Mein Name ist Dominik. Ich bin der Entwickler dieser Plattform. Es steckt sehr viel Arbeit drin, da vieles automatisiert abläuft, vieles selbst Tag für Tag neu entwickelt wird und ich auch noch weitere Plattformen pflege.

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